Feeds:
Artikel
Kommentare

Echo

I wott schlafe
I wott stärbe
mit dir wotti aut u fett u glücklich wärde
tschutschu tschutschutschutschutschu…

Züri West – „Echo“

…auf den Spielplatz geht, sieht das etwa so aus:

Die Treppen rauf und runter ging es beim Kletterturm, auf der Plattform hatte das Gotti das Kinn an den Knien und quetschte sich unter dem Querbalken auf die Rutschbahn, balancierte über schwindelnde Höhen und bewahrte den Knirps vor dem sicheren Absturz, machte sich den Hosenboden schmutzig, ass den Zmittag zwischen Rössli-Gigampfi und Velo-im-Kreis-herumfahr-Ding, schrie etwa 2492452357980247 Mal freudig „uuuuiiiuuuuiiii“ und „huuuuuuu“ und „wwwwaaaaauuuuu“, entfernte Sand aus allen Kleiderfalten und Körperöffnungen, unterhielt manchmal gleichzeitig noch andere Kinder, lupfte den Knirps hoch & runter, rein und raus und war nach gut einer Stunde nudelfertig :-)

I’ve always known
since I was a young girl
In this world
everything’s as good as bad

Now my father told me
always speak a true word
and I have to say
that is the best advice I’ve had

Because something burns inside of me
it’s everything I long to be
and lies, they only stop me
from feeling free

Like a hobo from a broken home
nothing’s gonna stop me
like a hobo from a broken home
nothing’s gonna stop me

I’ve never yearned
for anybody’s fortune
the less I have
the more I am a happy woman

Now my mother told me
always keep your head on
because some may praise you
just to get what they want

And I said mama I am not afraid
they will take what they will take
and what would life be like
without a few mistakes

Like a hobo from a broken home
nothing’s gonna stop me
like a hobo from a broken home
nothing’s gonna stop me

Charlie Winston
„Like a hobo from a broken home“

Von der Freiheit

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.

George Orwell

Unterwegs
zu sich selbst
ist man ein Leben lang
jeden Tag aufs Neue

Und in den Momenten
wunschlosen Glücks
ist man bei sich
angekommen

Hans Kruppa

The world…

…is mine

David Guetta

Von den guten Vorsätzen

Die guten Vorsätze sind alle schon da, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.

Blaise Pascal

ES GUETS 2011 :-)

Diving in Dahab

Schon über einen Monat ist es her, dass ich mich unter der ägyptischen Sonne räkelte, Salzwasser im Ohr und Wind in den Haaren hatte. Ganz zu schweigen von den unglaublich schönen, eindrucksvollen und unvergesslichen Erlebnissen unter Wasser, die Begegnungen mit neugierigen Fischen, stacheligen Seeigeln und farbenfrohen Korallen. Aber mal schön der Reihe nach!

Abflug am 21. November: der Tag nach der Feier. Auweia. Ca. 1,5h Schlaf in der Nacht, dafür verging der Flug wie im Flug – etwas irritiert war ich aber dennoch, als mein Sitznachbar am Fenster über mich (Mittelsitz) kletterte. Ich war wohl nicht zu wecken…die Begrüssung am Flughafen vom Hotel-Driver: „ooooh, Swisserlend, oooh, ju häf tschokoleyd änd gold in jur bäg?“ Das kann ja heiter werden…von SSH gings gut eine Stunde nordwärts, am Golf von Aquaba entlang. Und dann waren wir auch schon da. Nesima Hotel & Resort. Schnuckeliges Ding! Nach dem Zimmer-Bezug gings zum Dive-Center (gehört zum Hotel), um alles Nötige für die Tauchwoche zu organisieren. Wir waren beide tauchtechnische Greenhörner, mein Tauchbuddy Carmen und ich, aber voller Motivation und Vorfreude :-)

22. November: Unser Test-Dive stand an. Zusammen mit Gaby (ca. 100 Tauchgänge) gingen wir (5 und 7 Tauchgänge) ein wenig südwärts & waren auch schon da: ein ruhiges Tauchplätzchen mit sehr wenig Leuten. Nach einer kurzen Instruktion (wir Rookies waren mehr als froh!) gings ins Wasser. Zuerst noch ein paar Übungen machen (bääääh, Brille hochheben und danach Wasser “auspusten“) & los konnte es gehen. Moray Garden hiess der Tauchplatz. Danach war Pause angesagt und weiter gings mit den Three Pools. Wir waren begeistert & auch ziemlich stolz – denn unser Dive-Master Amr war voll des Lobes :-)

23. November: mein Gebuuuuurtstaaaaaag :-) :-) :-) Etwas verschlafen sassen wir beim Frühstück, als die Küchenmannschaft sich versammelte, einen riesigen Kuchen brachte & aus voller Kehle ein arabisches Happy Birthday schmetterte…aber nett war es ja gemeint.
Dann gings wieder zum Dive-Center. Wir wurden in eine andere Gruppe umgeteilt. Dive-Instructor-Assistant (oder so) war nun Jeannette, eine Deutsche. Und mit uns kamen zwei Belgier (Anemie und Ward) und ein Spanier (Pablo? José? Antonio? Don’t remember).  Die Versprechungen von Amr am Tag zuvor (you’re very good divers, we can go to nice places & dive deeper than 18m) waren Schall und Rauch…wieder gings an den selben Tauchplatz wie am Vortag. Wir waren skeptisch, dort waren wir ja schon mal. Erster Dive: Golden Blocks. Ward, etwa 2m gross, sog seinen Tank in 30Min leer. Und so mussten wir raus, obwohl unsere Tanks noch halb voll waren. Ärgerlich, vor allem weil wir am Vortag doch über 60Min unter Wasser waren… Aber wir freuten uns umso mehr über die schöne Unterwasserwelt. Der zweite Dive war „The Caves“. Nicht viele Tiere, dafür ein interessanter Einstieg (auf einem mit Wasser bedeckten Fels ein paar Meter ins Meer hinaus, dann an der Kante einen Schritt und runter gings) und für Tauchanfänger genügend anspruchsvolle Felsformationen. Und wir (Jeannette, mein Tauchbuddy und ich) sahen noch einen ziemlich interessanten „nude branch“ (am Besten googlen).
Am Abend war dann Studium angesagt. Am nächsten Tag wollten wir gleich zwei Special-Dives wagen: 1x Deep-Dive (auf 30m) und 1x Nightdive. Und so lasen wir uns durch die Instruktionen & beantworteten Fragen bis wir steife Finger hatten. Nach dem Nachtessen waren wir zwar todmüde, aber wir wollten unbedingt noch auf einen Drink gehen. Schliesslich hatte ich Geburtstag. Nach zwei sauteuren Drinks mit Alkoholaroma gingen wir dann doch zurück. Nudelfertig!

24. November: Tag der Special Dives! Der Spanier vom Vortag tauchte nicht auf, dafür kam Eva (Holland) dazu. Und wieder ein neuer Dive-Instructor, Alex. Ui war der unsympatisch! Zum Glück entschied sich Jeannette, mit uns zu kommen. Es ging von Dahab nordwärts. Was für ein Massenauflauf dort! Viiiiel zu viele Taucher – da versteckt sich doch jedes noch so kleine Tier?!? Und dann sollten gleich nochmals drei Taucherinnen mit uns kommen, junge Engländerinnen, Chicks. Ich hasste sie von der ersten Sekunde an. Aber wir hatten ja Jeannette. Es wäre ein mittlerer GAU geworden, mit so vielen Leuten in einer Gruppe von Anfängern und einem ziemlich gelangweilt wirkenden Guide (Alex). So teilten wir uns in zwei Gruppen auf & wir tauchten in unserer gewohnten Formation. Aber irgendwie waren doch etwas zu viele Froschmenschen unterwegs. Der zweite Tauchgang war unser Deep-Dive: The Canyon. Wie aus dem Nichts taucht unter Wasser eine Felsspalte auf. Dann gehts einfach nur downdowndowndown. Ich gebe zu, ich war ziemlich nervös. Oder besser gesagt: gespannt. Und dann waren wir auf 30m, mussten ein paar Rechenaufgaben lösen, tauchten etwas umher und schon gings wieder nach oben. Schade! Immerhin konnten wir den Luftsauger Ward „mitschleppen“ – er bediente sich gegen Ende einfach an den Tauchflaschen von Jeannette und Alex :-)
Und dann kam der Night-Dive. Da es um 17h schon beinahe stockdunkel ist, war es nicht gerade ein Mitternachts-Tauchgang. Und doch war es nicht minder gruselig! Nach einigen Instruktionen und Kompass-Tauchen (meine Stärken liegen woanders) gings in die Dunkelheit hinab. Wir starteten in Dahab selbst, ein paar hundert Meter vom Dive-Center Nesima. Der Einstieg war etwas langweilig: Sand, Sand und Sand. Gerade als es interessant wurde mit Korallen, nachtaktiven Fischchen und anderen gruseligen Tierchen mussten wir umkehren. Dafür gabs noch etwas „Goldregen“ unterwegs (Biolumineszenz, bei ausgeschalteten Lampen und starken Handbewegungen unter Wasser). Und dann war es auch schon vorbei. Brrrr, nun war es doch etwas frisch.

25. November: Unser letzter Tauchtag! Wir hatten uns für einen Bootsausflug nach Gabr El-Bint entschieden. Und auch noch gleich ein Gehäuse für Unterwasserfotographie aufgetrieben. Frühmorgens ging es los, mit ca. 15-20  anderen Tauchern & Schnorchlern.  Nach etwa 1-1,5h Bootsfahrt kamen wir als Erste beim Tauchplatz an. Schnell ab ins Wasser! Wir waren wieder mit Jeannette unterwegs – eine gute Wahl. Beim ersten Tauchgang knipste ich, was das Zeug hielt. Es war phantastisch, wirklich wunderschön! Etwas relaxen auf dem Boot, Mittagesssen und rein in die feuchten Tauchanzüge *mjam* Diesmal war Carmen chef d’appareil photo und auch sie fotographierte wie wild. „The Lagoon“ bot aber auch wahnsinnig spektakuläre Sujets! Wir wollten gar nicht mehr rausgehen! Und doch waren irgendwann die Tanks leer & für einen dritten Tauchgang reichte es leider nicht mehr :-(

26. & 27. November: Am Morgen hiess es erstmal ausschlafen. Wir fühlten uns wie von einer Dampfwalze überrollt. Nach dem Mittagessen gings mit Mons und Ahmed oder Abdullah oder wie der schon wieder hiess ab in die Wüste. Wir waren etwas skeptisch, zwei Frauen mit zwei Männern unterwegs. Aber es ging einigermassen gut. Wir fuhren ständig unsere Krallen aus, fauchten dann und wann etwas heftig & liessen keinerlei Missverständnisse oder unangenehme Situationen aufkommen. Etwas anstrengend, aber wir hatten es eigentlich nicht anders erwartet in Ägypten.
Zuerst gings zur yellow dune, dann weiter in die Sinai hinein. Pünktlich zum Sonnenuntergang standen wir auf der high dune. Atemberaubend, so ein Sonnenuntergang in der Wüste! Kurz bevor es ganz dunkel wurde, hatten wir unser Nachtlager gefunden. Während unsere Guides das Abendessen zubereiteten, tranken wir übersüssen Pfefferminztee. Gerne hätten wir in aller Ruhe in den wunderprächtigen Sternenhimmel geguckt, aber Mons war nicht zu stoppen. Ununterbrochen palaverte er vor sich hin, bis unsere Nerven nur noch an einem seidenen Faden hingen. Dann schliefen wir irgendwann ein, unter Schlafsäcke und Decken gekuschelt. Pünktlich zum Sonnenaufang weckte uns Mons & nach einem beeindruckten *mmhmmmhhmmm* schliefen wir weiter. Der zweite Wüstentag stand im Zeichen der Canyons: White Canyon, Closed Canyon und Red Canyon. Auch hierfür fehlen mir irgendwie die passenden Adjektive. Es war einfach sauschön! :-)
Kurz vor Sonnenuntergang waren wir auch schon wieder zurück in Dahab. Noch ein letztes Abendessen auf den Sitzkissen am Meer, ein Drink bzw. ein Bier auf der Dachterrasse des Nesima & schon fielen wir in unsere Betten…

28. November: Mehr als frühstücken & packen lag eifach nicht drin…byebye wunderschönes Tauch-Dahab!

I was made

I was made for lovin’ you baby
You were made for lovin’ me
And I can’t get enough of you baby
Can you get enough of me?

Kiss

Vom Liebesbekenntnis

Wer wirklich liebt, liebt schweigend, mit Taten und nie mit Worten.

aus:  „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón

Ältere Artikel »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.