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Was man so lernt

… von den amerikanischen Frauen:

– trink deinen Wodka mit Wasser – damit du nicht zunimmst!
– Motto in den Tanzlocations: geh‘ ran oder geh‘ heim. Gib alles und noch etwas mehr, es kann nicht (billig) genug sein!
– tan ist nicht gleich tan – go for dark brown 🙂
– entweder schlank & rank oder dick & fett – organic oder junk food – supersize or no size at all
– yes we can! Riesiger SUV oder Truck, wir fahren alles hier & gegafft wird nicht
– we love smalltalk, ob du ihn auch liebst ist uns egal *seufzzzzzz* 😉

To be continued

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Upside down…

Vier Lektionen URT (upset-recovery-Training) sind vorbei. Ich bin infiziert! Konnte nicht genug kriegen von den Rollen, Loopings und Überschlägen. Nur der Spin, der gefällt mir bzw. meinem Magen nicht. Vielleicht lags auch daran, dass es frühmorgens war…? Auf Bitten meinerseits hat Yoda the instructor (46 Jahre Flugerfahrung!) noch einen Lomcovák gemacht. Und der sieht so aus (das Flugzeug ist ein anderes, aber die Figur ist dieselbe). Huiiii hat das Spass gemacht! Ich konnte gerade noch seinen Erklärungen folgen (rudder, bank, pitch) und schon gings rund! Nochmaaaaaaal! 🙂

Thanks Yoda for that nice experience!!! Ich spare ab sofort auf eine Extra 300 🙂

Nothing compares to…

…the feeling after a solo-flight! Yibbiiiiiiiie 🙂 🙂 🙂

Up in the air

Zwei Flugwochen sind vergangen. Die P28A-161 Warrior sind etwas störungsanfällig – mehr als einmal mussten wir noch am Boden ein neues Flugzeug organisieren oder mitten im Flug umkehren. Aber alles kleine Sachen, noch kein Propeller, kein Flügel  oder tail abgebrochen & kein Motor in Flammen aufgegangen. Die Fluglehrer hier sind auch alle soooo nice, alle in unserem Alter aber mit ungefähr 100x mehr Flugstunden. Keine Diskussionen also wer wohl besser fliegen kann 😉
Nach der ersten „airplane familiarization“ mit stall-recovery-Übungen, steep turns (Schräglage von bis zu 60°) und ersten Landetrainings gings auf die Navigationsflüge. Die Orientierung hier im Amiland kinda sucks – keine Berge, ausser dem Okeechobee-See kaum gescheite Gewässer, keine markanten Geländeformationen…dafür alle paar Kilometer ein Flughafen. Da muss man nur aufpassen dass man die nicht durcheinanderbringt…die Einstellung zu Fluglärm hier ist sowieso ganz anders. An den Flughäfen wird man wie ein König behandelt (obs an unserer chicen Uniform liegt?) – gratis Getränke, teilweise gratis Muffins oder Glacé, keine Landetaxen & luxuriöse Empfangshallen. Wow! Und die Anflüge – der Endanflug ist wenige hundert Fuss über den Hausdächern. Mein derzeitiger Lieblingsanflug ist auf die Runway 29 in Merritt Island. Was hingegen ziemlich Mühe macht ist der Funkverkehr mit den Amis. Von ICAO-Standard keine Spur, statt Standard-Phrasen wirds irgendwie gesagt, was nicht gerade zu Funk-Effizienz beiträgt. Und wenn man „say again“ sagt weil mans (mal wieder) nicht verstanden hat, kommt keine Antwort mehr. Da kann man nur hoffen dass es keine wichtige Info war 🙂
Seit vorgestern sind Solo-Flüge (also wir Flugschüler ganz allein, ohne Fluglehrer) geplant, aber der wilde Wind hier weht etwas anders als wir es gewohnt sind…wenns heisst „gusting to 28kts“ wollen wir irgendwie die Kaffemühlen nicht alleine landen…so ist halt alles auf nächste Woche geschoben worden. Nicht dass wir da kein Programm hätten – Nachtflüge sind angesagt, yibbie!!! Und für mich gibts noch insgesamt 4 Lektionen URT (auch upset-recovery-training genannt). Oder für die Laien unter euch: „Akrobatikflug“. Mit einer Extra 300. Auf youtube gibts ein gutes Video. Das wird eine lustige Woche! Und streng. Dafür war diese Woche lockerer als geplant & wir konnten umso härter an unserer Strandbräune & unserem Muskelspiel arbeiten 🙂

So, das wars vorerst…keep you in the looping 🙂

 

All pictures taken in Lakeland, Florida

Woche 1

Long time no see…
Kampfsoili goes America bzw. ist schon da, genau eine Woche jetzt. Schon nach zwei Tagen hatte ich die unglaubliche Dekadenz satt. Noch grösser, noch schneller, noch protziger, noch absurder. Es fängt bei den Autos an – kaum eine normale Grösse auf den Strassen zu finden. Hauptsache Allrad-Antrieb, Hauptsache 15 Liter auf 100km, Hauptsache nur 1 Person im Auto…die Regel sind mehrspurige Strassen, auch wenns keine Autobahn ist. Ich sag nur: Platz zum versauen!! Weiter gehts mit total absurden Lebensmittel-Grössen. Eigentlich wollte ich nur eine ganz normale Milchpackung kaufen. Aber unter einer Gallone (knapp 2 Liter)? Sucht man vergeblich. Auch Fruchtsaft: im Gallonenkanister. Chips? Family-Pack only. Shampoo? Nur super-size. Zum Haare raufen. Wenn man weiterdenkt müssten wir eigentlich direkt den A380 fliegen hier  🙂
Aber ich will mich nicht beklagen – das Wetter ist gut, anständig heiss, der Strand super, das Wasser warm, die Leute sehr nett (ob gespielt oder echt habe ich noch nicht rausgefunden, ist mir aber eigentlich auch egal). Unsere Unterkunft ist auch ganz ok, nette 3-Schlafzimmer-Appartements mit offener Küche/Wohnzimmer. Es lässt sich gut leben 🙂 Morgen steht nach einer Woche Theorie & Ground-School (die Flüügerli von innen und aussen studieren) endlich der erste Flug auf dem Programm, mit einer PA28-161 Warrior III. Mal schauen wie wir uns hier im amerikanischen Luftraum zurechtfinden und ob bzw. wie man die Amis hier am Funk versteht. Von ICAO-Standard nämlich keine Spur, die reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist…
Anyway – keep you in the loop 🙂

Echo

I wott schlafe
I wott stärbe
mit dir wotti aut u fett u glücklich wärde
tschutschu tschutschutschutschutschu…

Züri West – „Echo“